mathematik entdecken: sinnstiftend, eigenaktiv, differenziert, nachhaltig

Astronaut (c) Alexander Hauk/pixelio.de

Astronaut (c) Alexander Hauk/pixelio.de

eine bedrückend große zahl von schülern kann am ende der sekundarstufe nicht richtig rechnen und versteht nicht, was die rechnungen bedeuten. ein unterricht, der konsequent am aufbau inhaltlicher vorstellungen arbeitet, kann dem entgegenwirken. hilfreiche anregungen liefert die „mathewerkstatt“ der cornelsen-herausgeber bärbel barzel, stephan hußmann, timo leuders und susanne prediger. sie sind professoren an der pädagogischen hochschule freiburg bzw. an der technischen universität dortmund und dort jeweils in der lehrerausbildung tätig.  

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Schule ist der Chancengleichheit verpflichtet

Schule Schriftzug (c) S. Hofschläger / pixelio.de

Schule Schriftzug (c) S. Hofschläger / pixelio.de

„für einige schulen und lehrer ändert sich gar nichts, weil sie bereits seit den 70er jahren inklusiv arbeiten. für andere wird sich sehr viel ändern, weil sie sich noch nicht damit auseinandergesetzt haben, was inklusion bedeutet.“ so beschreibt prof. dr. annedore prengel die gegenwärtige situation an den allgemeinbildenden schulen. denn alle schulen müssen sich auf inklusiven unterricht einstellen. schließlich ist die un-behindertenrechtskonvention in deutschland, mit der ein rechtsanspruch auf inklusive bildung geschaffen wurde, bereits seit drei jahren in kraft.

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Diagnose Förderschule: Separation statt Inklusion

Klingel mit Rollstuhlsymbol (c) BrandtMarke / pixelio.de

Klingel mit Rollstuhlsymbol (c) BrandtMarke / pixelio.de

mit der wiedervereinigung änderte sich auch das schulsystem. dreigliedrig ist es angeblich obwohl das eigentlich nicht stimmt. denn eine schulart wird nur gern und oft vergessen. diagnose förderschule heißt leider allzu oft aus den augen aus dem sinn. mehr als 5,6% aller erstklässler werden im schnitt noch vor schuleintritt aussortiert. nach der 4. klasse steigt diese zahl auf über 7,2 %. die förderschule an sich teilt sich noch einmal in schulen für geistig behinderte, körperlich behinderte und lernbehinderte kinder.

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licht, friede und kraft – bildung und bildungssysteme weltweit

Mädchen liest Buch (c) Hartmut910  / pixelio.de

Mädchen liest Buch (c) Hartmut910 / pixelio.de

bildung ist und bleibt das a und o für ein selbstständiges und vor allem selbstbestimmtes leben. bildung ist dabei nicht nur die definierte schulzeit oder die betreuung in kindertagesstätten und freizeiteinrichtungen. bildung beim menschen definiert sich als lebenslanger und lebensbegleitender prozess, der geistige, kulturelle und lebenspraktische fähigkeiten umfasst. persönliche und soziale kompetenzen entwickeln sich stetig weiter und verändern sich über den gesamten zeitraums des lebens von der geburt bis zum tod. ein wesentlicher und vergleichbarer bildungsabschnitt im leben eines menschen ist und bleibt die schulzeit.

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aufklärung ist mehr als nur verhütung

Liebe (c) Viktor schwabenland / pixelio.de

Liebe (c) Viktor schwabenland / pixelio.de

vergangene woche wurde in berlin ein buch vorgestellt, in welchem die autoren vor der sexuellen verwahrlosung der kinder aus der sogenannten unterschicht warnen. „deutschlands sexuelle tragödie: wenn kinder nicht mehr lernen, was liebe ist“ erzählt die erlebnisse von 30 jugendlichen. da liest man beispielsweise von der 17-jährigen jessie, dass sie schon mit 51 jungs geschlafen hat, dass der 16-jährige alex sich immer einen pornofilm anschauen muss, bevor er mit seiner freundin schlafen kann und dass der 11-jährige rico regelmäßig seine eltern beim sex beobachtet.

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positive Wirkung von Laptops im Unterricht

Laptop Computer Vereinbarkeit (c) familienfreund.de

Laptop Computer Vereinbarkeit (c) familienfreund.de

Vor gut 10 Jahren war es noch völlige Zukunftsmusik. Heute zählt die vernetzte Arbeit mit Computern im Unterricht schon fast zur Normalität. Aber welche Chancen und Probleme bringt das Lernen an Laptops im Unterricht (sogenannte Notebook-Klassen) mit sich?

Im Pilotversuch „1000 mal 1000: Notebooks im Schulranzen“ der niedersächsischen Initiative „n-21“ wurde der Einsatz der Laptops in 13 Schulen ausgetestet. Die Wirkung der bereits 2003 gestarteten Studie wurde durch die Humboldt-Universität untersucht und insgesamt konnten positive Ergebnisse nachgewiesen werden.

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Das Gehirn lernt immer, und es tut nichts lieber

gehirn sceenshot (c) Rike  / pixelio.de

gehirn sceenshot (c) Rike / pixelio.de

Ulmer Wissenschaftler zeigen in einem Film, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet und geben praktische Tipps für das Lernen. Egal ob mathematische Formeln, Grammatikregeln oder Französischvokabeln – gerade für Kinder und Jugendliche gilt das Lernen in der Schule manchmal als saure Pflicht. „Nur wenn man es falsch macht und Lernen mit Pauken verwechselt“, sagt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Ulmer Universitätsklinikum und Leiter des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm. Der renommierte Hirnforscher entschlüsselt, was beim Lernen im Gehirn passiert und entwickelt zusammen mit Psychologen und Pädagogen Strategien, die den Lernprozess optimieren.

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Lücke-Kinder: Zu alt für den Spielplatz und zu jung für Jugendtreff und Party-Club

Kinder | 5 in der Gruppe (c) S.Hofschlaeger / pixelio.de

Kinder | 5 in der Gruppe (c) S.Hofschlaeger / pixelio.de

Mit Förderung der Stiftung Ravensburger Verlag führt eine Ulmer Forschergruppe eine qualitative Studie mit dem Titel „Die soziale Welt der Lücke-Kinder – Analyse einer vergessenen Gruppe“ durch. Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, und Prof. Dr. Ute Ziegenhain, Leiterin der Sektion Pädagogik, Jugendhilfe, Bindungsforschung und Entwicklungspsychopathologie an der Klinik, ist auf zwei Jahre angelegt. Die Ergebnisse der Lebensfeldexpertise mit repräsentativen Umfragen in Familie, Schule und Freizeit der Kinder und Jugendlichen sollen Handlungsfelder für Eltern und Jugendhilfe aufzeigen.

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unfall bei schulveranstaltung

Beim Familienrecht geht es um alle Generationen (c) geralt / pixabay.de

Beim Familienrecht geht es um alle Generationen (c) geralt / pixabay.de

Sehr oft kommt es vor, dass Schulen einen Förderverein haben. Dieser wird überlicherweise zumeist von freiwilligen aus der Elternschaft oder/und aus dem Kollegium der Schule gegründet. Im Zweck hat so ein Förderverein oft zusätzliche Mittel, z.b. für Projekte, einzuwerben. Oft organisieren die Mitglieder Veranstaltungen. Nun ist so ein Förderverein keine direkt von der Schule betriebene Organisation. Engagieren sich Teile des Kollegiums oder das gesamte Team von LehrerInnen im Förderverein ist das in der Regel ein privates Engagement und keines im Auftrag des Arbeitgebers.

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