Tinnitusfrequenz lässt sich durch Neuro-Musiktherapie verändern

Mädchen schreit und hält Ohren zu (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Mädchen schreit und hält Ohren zu (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Seit rund zehn Jahren wird die Neuro-Musiktherapie nach dem Heidelberger Modell als eine sehr effektive Behandlungsmethode bei chronischem Tinnitus eingesetzt. Durchschnittlich 80% der behandelten Patienten erreichen eine zuverlässige Verbesserung. Entscheidend für die Wirksamkeit der Therapie ist, dass chronischer Tinnitus im Gehirn entsteht, und nicht beispielsweise auf Ebene der Ohren oder des Hörnervs. In der fünftägigen Kompakttherapiewoche ist es demnach das Ziel, die festgefahrenen Bahnen im Gehirn, die den Tinnitus produzieren, zu beeinflussen und damit die Tinnitusbelastung nachhaltig zu reduzieren.

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Wirkstoffgabe über Dünndarm verbessert Symptome bei Parkinson

Arztbesuch | 2 Spritzen (c) Gerd Altmann / pixelio.de

Arztbesuch | 2 Spritzen (c) Gerd Altmann / pixelio.de

Die Infusion eines Arzneimittel-Gels in den Dünndarm stellt für Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium eine Alternative zur oralen Therapie dar. Dies berichtet eine internationale Gruppe von Neurologen in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift The Lancet Neurology.

„Erstmals wird in dieser Arbeit der Nutzen einer kontinuierlichen Levodopa/Carbidopa-Verabreichung mittels einer prospektiv kontrollierten Doppelblindstudie belegt“, kommentiert Privat-Dozent Dr. Martin Südmeyer für die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). „Die Daten deuten darauf hin, dass in dieser späten Phase der Erkrankung ausgewählte Patienten hiervon deutlicher profitieren als von einer konventionellen oralen Levodopa-Therapie“, ergänzt der Oberarzt an der Neurologischen Klinik der Universität Düsseldorf.

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Gewichtsverlust durch Einsatz von Darmröhrchen

Forschung | chemische Formeln und Schriftzug (c) thomas kölsch / pixelio.de

Forschung | chemische Formeln und Schriftzug (c) thomas kölsch / pixelio.de

Neuherberg, 10.10.2013. Ein schmales Rohr im Dünndarm führt zu einer verringerten Nährstoffaufnahme und damit zu reduziertem Körpergewicht und weniger Fettmasse. Zusätzlich kommt es zu einem verbesserten Fett- und Zuckerstoffwechsel. Dies fanden Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München in Kooperation mit der Universität Cincinnati, USA, heraus. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals ‚Gut‘ veröffentlicht. 

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Fortbildung: Bei Kopfschmerzen mehr als nur Tabletten geben

Arztbesuch | 2 Spritzen (c) Gerd Altmann / pixelio.de

Arztbesuch | 2 Spritzen (c) Gerd Altmann / pixelio.de

Migräne und Kopfschmerzen gehören zu den großen Volkskrankheiten und betreffen über alle Altersklassen hinweg eine Vielzahl von Patienten. Die World Health Organisation (WHO) führt deshalb die Migräne unter den 20 wichtigsten Erkrankungen. Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen gehören, warum Patienten ärztlichen Rat suchen. Leider treffen sie aber nicht immer auf einen kompetenten Fachmann. 

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Konduktive Förderung als ganzheitlicher Therapieansatz

Petötherapie (c) rabaeukschen.de

Petötherapie (c) rabaeukschen.de

Im Rahmen des 8. Weltkongresses für Konduktive Förderung, welcher im Jahr 2013 vom 9. bis 12. Oktober 2013 stattfindet, treffen sich Experten und Interessierte, um sich über diesen innovativen Behandlungsweg in Fürstenfeldbruck nahe München ausztauschen. Tagungsstätte wird das Veranstaltungsforum Fürstenfeld sein. Schwerpunkte des Programms werden u.a. die Neurowissenschaft und neurorehabilitatives Wissen, Inklusion, Transkulturelle Adaptierungen sowie neue Methoden innerhalb der Konduktiven Förderung sein.

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Cryo-Save ermöglicht in Spanien die erste Transplantation zur Behandlung von Diamond-Blackfan-Anämie durch ein kostenloses Spendenprogramm

Mensch | Nahaufnahme Kopf (c) berwis  / pixelio.de

Mensch | Nahaufnahme Kopf (c) berwis / pixelio.de

Völlig kostenlos für die betroffene Familie ermöglichte das Cryo-Save-Programm, diese als seltene Krankheit klassifizierte, angeborene Anämie mit Stammzellen aus Nabelschnurblut zu behandeln. Ein vierjähriger Junge wurde mit einer Stammzelltransplantation aus dem Nabelschnurblut seiner Schwester gegen Diamond-Blackfan-Anämie (DBA) behandelt. Die Transplantation wurde am 25. April im Krankenhaus „Hospital del Niño Jesús“ inMadrid , einem der wichtigsten pädiatrischen Krankenhäuser in Spanien, durchgeführt.

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Medizin in Bewegung: Auf dem jährlichen Neurologenkongress dreht sich alles um die Gesundheit des Gehirns

Zimmer in einem Krankenhaus (c) corgaasbeek / pixabay.de

Zimmer in einem Krankenhaus (c) corgaasbeek / pixabay.de

„Medizin in Bewegung“ lautet das Motto des 86. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), zu dem sich vom 18. bis 21. September 2013 in der Messe Dresden mehr als 5000 Spezialisten für Gehirn und Nerven treffen. Im Zentrum des größten Neurologenkongresses Europas stehen die Fortschritte bei der Erforschung, Diagnose und Therapie von Schlaganfall, neurodegenerativen Krankheiten wie der Parkinson-Krankheit oder der Alzheimer-Demenz, Multipler Sklerose, Epilepsien, Migräne, Schmerz oder Schwindel und weiteren Erkrankungen des Nervensystems. Ein neuer Fokus liegt im Jahr 2013 auf der therapeutischen und präventiven Wirkung von Bewegung auf die Gehirngesundheit. 

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Den Versorgungsalltag von Patienten mit Medikamenten muss man kennen

Arztbesuch | Aufklärungsgespräch (c) sparkie / pixelio.de

Arztbesuch | Aufklärungsgespräch (c) sparkie / pixelio.de

Mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) erfolgte die Einführung der Nutzenbewertung von patentgeschützten Arzneien und Erstattungsfestlegung für bestimmte Patientenpopulationen. Für Arzneimittelhersteller bedeutet dies vermehrt, den Patienten in den Fokus zu stellen und zwar über den gesamten Lebenszyklus eines Medikaments hinweg.  

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Neuer Wirbelsäulenchirurg ist Experte für Mikrochirurgie

Skelett und Wirbelsäule (c) iaom-us / pixabay.de

Skelett und Wirbelsäule (c) iaom-us / pixabay.de

Duisburg. Rückenschmerzen: Fast jeder kennt sie, keiner mag sie. Wenn die Schmerzen nicht weggehen, ist Hilfe durch den Orthopäden gefragt. Mit Dr. Khanh Toan Hau verfügt das HELIOS Klinikum jetzt über einen renommierten Wirbelsäulenexperten, zu dessen besonderer Expertise neben den stabilisierenden und korrigierenden Verfahren die komplexe mikrochirurgische Behandlung von Rückenleiden gehört. Dabei werden komplexe Operationen mit minimalen Schnitten ermöglicht – die Patienten haben wesentlich kleinere Wunden und erholen sich deutlich schneller. 

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